Happy birthday Sophia and Finn!

This is a very special birthday, it is a seventh birthday of twins that can no longer celebrate it together. A birthday that raises the question on „how do we do it?“

One twin is departed, gone way too soon, after a hard battle to fight cancer, only departed in April 2017, the tears are still flowing. The other twin is here, has lost his best connection (I do believe that twins have a very special, magical connection) and beside that, is still a young energetic boy who turns 7 and wants to celebrate this. Hard for everybody, with this fine line between grieve and joy.

But these twins have amazing parents, that will keep their daughter’s memory alive and at the same time celebrate live. I am sure Finn will have a wonderful day today.

Amy and Greg have asked for memories, sweet memories of a little girl, wonderful stories, special occasions, to be shared so they can spend their day celebrating their son and reading memories about their daughter. And so many have already shared their memories.

Well, I have no direct memories with Sophia I could share. I did not meet her alive, I only saw her in person when she was lying in her small white coffin. But I have a lot of memories surrounding Sophia, her battle, the community that supported her and her family.

When we moved to Kentucky, coming from Belgium, with a little girl at our side that was struggeling with all this, worried of what her future is gonna be, we looked for ways to comfort her. And we hoped to meet people that can become new friends. A very first thing we noticed in our neighborhood were orange/purple bows on the majority of mailboxes. We did not know what these were all about. So I asked my neighbor. That was the first time I learned about Sophia and her battle with cancer. What we experienced over the following months was just amazing, this support in this community for her and her family was just amazing. There were plans who cooks dinner for the family so that one or both parents could stay in hospital with her and would not need to worry about this. Welcome cheer groups were organized when Sophia was allowed to leave the hospital or came home from other treatments. A late Halloween trick or treat was held, so she could do it too, who cares it was weeks after the real Halloween, make her smile was most important.

My sweet daughter Lena was so excited when she was able to play with her one time. She ran into the house screaming at me „Mom, Mom, Sophia is here, driving her little car down our street, I will follow her with my bike, wherever she might go“.

I have a wonderful memory to share: All sweet memories around Sophia and how everybody supported this family helped us so much. It showed us we selected the right place to settle down, it showed us great friendship can create a wonderful community.

Today I, we, are so happy to call this family friends, we love you to the moon and back!

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Fish fry in lent, Fastenzeit American style 

Vor ein paar Wochen ging es los, überall standen Banner rum und wiesen auf „fish fry in lent“ hin. Im Radio kamen permanent Jingles mit „it’s fish fry season“. Das hat mich erstmal dazu veranlasst ein wenig zu googeln, damit wir Zugezogenen auch verstehen was hier gerade passiert. 

Mit Lent bezeichnet man die Fastenzeit und anders als wir es aus Deutschland kennen, verzichtet man hier nicht die gesamte Zeit auf Fleisch oder anderes, sondern geht Freitags zum fish fry. Katholische Gemeinden richten diese aus und servieren Fish, Coleslaw, Fries etc. Und da wir ja alles erleben wollen, sind wir letzte Woche das erste Mal zu einem Fish fry gegangen und haben dort zu Abend gegessen. Das fanden wir ziemlich lustig und beschlossen noch die ein oder andere Gemeinde zu testen. Somit googelte ich erneut und fand den angeblich besten Fish fry in Greater Cincinnati, welcher auch nur 10 Minuten von uns entfernt ist. Also beschlossen wir diesem heute einen Besuch abzustatten. Wir hätten allerdings nicht damit gerechnet, dass er sooooo gut und sooooooooooo beliebt ist. Es gab einen Ausweichparkplatz mit Shuttle Service, da der Gemeindeparkplatz nicht ausreichte und als wir das Gebäude betraten erwartete uns eine ziemlich lange Warteschlange. Hier ein kleiner Eindruck derselben, dieser Korridor war aber nicht alles. 

Angenehm war allerdings, dass einem die Wartezeit versüßt wurde. Ben the Beerman kam vorbei und verkaufte Bier (ja, man trinkt hier in der Fastenzeit, beim Fastenessen Bier) und erzählte Lena, dass er eigentlich der Santa Claus wäre, der Pfarrer kam mit einer Käseplatte und bot den Erwachsenen Käse an und hatte für die Kids Cookies. 

Man kann überall das „Menü“ studieren und überlegen wie man seinen Fisch denn essen möchte. Genug Zeit dafür hat man allemal, wir haben 1 Stunde angestanden. 


Wenn man endlich bestellen kann, bekommt man eine Nummer in die Hand gedrückt und sucht sich damit einen Tisch in der Turnhalle:
Und das bekommt man dann serviert:


Man kann dort auch den „Codfather“ treffen, dieser dient ein wenig als Alleinunterhalter und verteilt unter anderem auch Dessert-Cookies an die Kinder, diese sind bunt verziert und in Fischform.

Am Ende ist man pappsatt, der Fisch bei Mary Queen of Heaven war wirklich hervorragend und im heutigen Fall hat man echt viel Spaß dabei gehabt. Hier die satten zufriedenen Gesichter zweier Schröders


Und da wir ziemlich spät da waren und somit keine neuen Gäste mehr kamen nachdem wir fertig gegessen hatten, sah der vormals volle Korridor dann so aus, ziemlich lang und leer….


So, wir wissen also nun, dass man die Fastenzeit mit Fisch am Freitag und Bier vom Weihnachtsmann verbringt. Wir machen da bestimmt noch öfter mit.

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Meine neue Leidenschaft

Manchmal sitzt man mit lieben Menschen zusammen und kommt auf unglaubliche Ideen. So geschehen irgendwann im Januar diesen Jahres. Man redet über dies und jenes, irgendwann kommt das Thema auf Sport und Workouts, Laufen. Jemand berichtet vom unglaublichen Erlebnis einen Halbmarathon und/oder Marathon zu absolvieren, man redet weiter und schwupps… die anwesenden Damen beschliessen dies anzugehen. Ok, ich war mit dabei, ich habe mich auch „committed“, dabei habe ich Zeit meines Lebens das Laufen gehasst wie die Pest! Aber was bewirkt so ein Gruppenzwang nicht alles.

Da es noch ziemlich kalt und wie wir Düsseldorfer sagen würden „uselig“ war, absolvierte ich die ersten Laufeinheiten alleine zuhause auf dem Laufband. FÜRCHTERLICH! Ich sah mich bestätigt in meiner bisherigen Einstellung: Running sucks!
Obwohl wir gottseidank einen Fernsehr beim Laufband haben und ich somit beim Laufen meine Lieblingsmorningshow gucken konnte, fand ich das alles langweilig, die Zeit ging nicht um, die angestrebten Meilen dauerten ewig. Aber aufgrund des schon angesprochenen „Gruppenzwangs“ und weil ich nicht die erste sein wollte die die Idee wieder fallen lässt, machte ich weiter.

Im Februar wurde das Wetter dann besser und wir konnten raus. Seitdem wird zweimal in der Woche gelaufen, 4-5 Meilen jeweils und am Wochenende dann ein langer Lauf mit 7+ Meilen. Und so langsam stellte sich dann auch der Trainingseffekt ein, das Laufen wurde angenehmer und leichter, nette Schwätzchen während dem Laufen machen es kurzweiliger und je mehr Meilen man absolviert, so stolzer wird man auch auf sich selbst. Und was ebenfalls nicht zu verachten ist: Man nimmt ab, was ein noch weiter motivierender, positiver Effekt an der Sache ist.

Unser Plan sieht derzeit vor, dass wir im Mai den Halbmarathon des Flying Pigs in Cincinnati laufen http://flyingpigmarathon.com/, ich habe mir selber zum Ziel gesetzt am 7. Oktober 2017 den Queen Bee Halbmarathon zu laufen http://queenbeehalf.com/, am 21. Oktober laufen wir dann wieder gemeinsam einen Halbmarathon, diesmal den Urban-Bourbon http://www.urbanbourbonhalf.com/.

Eigentlich sollte das ja reichen, aber Jen Kondik und ich haben uns ein weiteres Ziel gesteckt: http://www.monumentalmarathon.com/

Das würde bedeuten, dass ich noch vor meinem 50. Geburtstag einen Marathon von meiner „Bucket list“ streichen kann… Mal sehen ob das so klappt wie wir uns das vorstellen.

Und damit dieser Bericht nicht zuuuuu langweilig wird, hier ein paar Eindrücke vom bisherigen Training. Wir sollten lt. offiziellem Trainingsplan für den Flying Pig ein erstes Rennen über 15 Kilometer absolvieren. Der Mini-Heart startete am 12. März 2017, es war das Wochenende der Zeitumstellung auf Sommerzeit, ich musste somit nach alter Zeit um 04.30 morgens aufstehen, das Rennen ging um 07.30 neuer Zeit los, es war eiskalt (20°F/-6°C). Aber es war aufregend, als es losging war es einfach nur noch ein tolles Erlebnis. Kälte war vergessen, man lief sich eh warm und als dann die Sonne aufging als wir am Ohio River entlangliefen, war es einfach nur noch ein unglaubliches Erlebnis. Wir absolvierten die Strecke problemlos in 1 Stunde 45 Minuten, was nicht überragend ist, aber auch nicht schlimmstes Schneckentempo. Uns ist dieses Jahr eh nur eines wichtig: Ankommen!

Die Heldinnen mit ihren Medaillen:

Und letztes Wochenende wollten wir den heftigsten Anstieg des Flying Pigs ausprobieren und liefen am Sonntag mittag los, geplant waren 6 Meilen, es wurden dann 7,7, aber das Wichtigste dabei: Ich bin den verdammten Berg komplett hochgelaufen! I crushed it!!!! Ich hätte das NIE gedacht, hätte mir jemand das letztes Jahr gesagt, ich hätte ihn für komplett verrückt erklärt.

Ich bin mir sicher, dass hierzu noch einige Beiträge folgen werden, aber nun wisst ihr erstmal, was meine neue Leidenschaft ist! Keep running!

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Staub wegpust…

Es ist viel zu lange her, dass ich hier geschrieben habe. Das muss sich ändern. Und somit werde ich heute einen besonderen Tag zum Anlass nehmen den Staub  wegzupusten und zu berichten.

Zuallererst möchte ich auf einen sehr traurigen Jahrestag hinweisen. Vor einem Jahr flogen wir nach Cincinnati damit unsere Maus ihren Schuleinstufungstest absolvieren konnte und wir gemeinsam nach einem Haus suchen konnten. Das alles wurde auch gemacht und erfolgreich abgeschlossen, aber die Ereignisse die uns auch heute noch beschäftigen, waren leider von wesentlich trauriger Natur:

Meine liebe Freundin verlor den Kampf gegen Krebs!

Der Flughafen in Brüssel erlebte ein fürchterliches Bombenattentat!

Ich widme diesen Neuanfang meines Blogs meiner lieben Aissatou und allen die in Brüssel ihr Leben ließen, verletzt wurden oder einen lieben Menschen verloren.

My thoughts and prayers will always be with you!

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Ein Besuch im Zoo

Ein Bericht über den Cinci Zoo ohne Fiona ist nicht komplett…

hier der Link zu den aktuellen news:  Fiona

Wir waren am Sontag im Cincinnati Zoo und es war wie immer einen Besuch Wert. Hier nur einige wenige Impressionen.

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Man kann wohl alles tracken

Nun kennt ja jeder die Möglichkeit, sein Paket bei FedEx, DHL und Co. zu verfolgen und der erfahrene Tracker kennt auch Flightradar bzw. ähnliche Anbieter. Aber dass man nun auch seinen Container verfolgen kann, war zumindest mir neu. Unsere kleine (40 foot) Box schippert zur Zeit auf dem Atlantik auf der E.R. India. Hier ist der Link: Vesselfinder.

Das Ankunftsdatum in New York ist für den 3. August vorgesehen und sofern nicht noch ein Hurrican aufkommt oder das Containerschiff im Bermuda-Dreieck versinkt, können wir mit der Anlieferung unseren Sachen irgendwann zum Ende des Monats rechnen.

 

 

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2 Wochen Kentucky, ein erstes Resümee

Heute vor genau zwei Wochen sind wir angekommen. Es wird also mehr als Zeit für ein Update.
Am 12. Juli 2016 landeten wir nachmittags in Cincinnati. Die Einreise verlief problemlos, sogar all unsere Koffer waren mitgekommen. Knapp anderthalb Stunden nach der Landung saßen wir bereits im Leihwagen und fuhren zu unserem neuen Zuhause. Wir hatten zwar für die erste Nacht ein Hotelzimmer reserviert, aber wir wollten unbedingt das Haus sehen und ein paar der zahlreichen Koffer dort lassen, wir schafften es sogar fast alles auszupacken und zu verstauen.

Aufgeregt liefen wir alle durch das Haus, schauten in jeden Winkel und stellten beruhigt fest, dass es sich immer noch gut anfühlte.
Anschließend ging es Richtung Florence, wir hatten ein schnelles Abendessen in Lenas Lieblingsrestaurant Chili’s währenddessen wir alle drei fast schon einschliefen und dann ging es nur noch ins Hotel und ab ins Bett. Wir schliefen wie Steine, tief und fest. Dank Jetlag wurden wir natürlich recht früh wach und gingen um 06.00h zum Frühstück.
Danach dann erstmal wieder ins Haus, überlegen was wir als erstes brauchen, Listen erstellen zum einkaufen und dann wurde der Tag mit Shopping verbracht.
Schon seit dem Montag waren Handwerker im Haus, die unsere Küchenwände verändern sollten. Leider stellte sich heraus, dass diese doch nicht so einfach war wie gedacht, eigentlich sollten die Wände abgeschliffen und dann neu gestrichen werden. Aber das Material für die „falschen Ziegelsteine“ wäre so dick und hartnäckig, da ließ sich nichts abschleifen. Also entschieden wir mit Eric, unserem Superhandwerker, dass wie Wände neu verputzt werden und dann gestrichen. Gesagt getan, man legte los, allerdings brachte dies ganz schöne Verzögerungen mit sich. Hieß für uns, die Küche war nicht nutzbar. Nur gut, dass es hier ausreichend Restaurants gibt.
Und so verbrachten wir die ersten Tage mit Orientierung, Einkaufen, Sortieren, Zurechtfinden, etc.

Am Freitag war Lena dann schon eingeladen. Ein Kollege von Thorsten wohnt ja ebenfalls mit seiner Familie in Hearthstone und Lena und Stella, deren Tochter, waren schon letztes Jahr ganz dicke und sind auch jetzt einfach nur happy Zeit miteinander zu verbringen. Es ging also ins Kino. Erste Verabredung ohne Eltern und erster Kinobesuch auf englisch. Viele Premieren, die Lena anfangs etwas zu überfordern schienen, sie klammerte sich sehr an mich, als wir sie ablieferten, aber das war Gottseidank nach einigen Minuten vorbei und abends kam ein fröhliches, aufgeregtes Kind heim.
Man verabredete sich direkt wieder für den Sonntag und so war Lena direkt wieder unterwegs, diesmal zu einem großen neuen Außen- und Innenspielplatz. Wieder ohne uns und wenn wir uns die Fortschritte der Maus anschauen bezüglich ihres englischen Wortschatzes, so war/ist das wohl das Beste was wir tun können.

Wir Großen erlebten in diesen Tagen allerdings auch die ersten Hürden, die es zu überwinden galt. Wie kommen wir an ein Auto ran? Wer gibt uns eine Kreditkarte? Bei allen Anmeldungen von Strom, Gas, Wasser etc. bekamen wir immer wieder die Aussage, dass wir aufgrund einer fehlenden amerikanischen Credit History, für alles Sicherheitskautionen hinterlegen müssen. Als wir einen Handyvertrag für mich abschließen wollten, fragten die zwischenzeitlich nach 800 Dollar Kaution!!! Das könnten wir gsd reduzieren, aber so manches Mal fragten wir uns, wie das so manch anderer Auswanderer macht, wenn das Geld eben knapper ist.

Anfangs sah es so aus, als wenn das Thema Auto zu einem echten Problem werden würde. Finanzierungsanfragen bei unserer Bank wurden abgelehnt, nicht weil wir eine schlechte Historie hätten, nein einfach nur, weil wir eben gar keine haben. Mich warf das ein- zwei Tage lang in ein kleines Loch, zumal auch Lena ein paar Tage lang jammerte, dass sie zurück nach Belgien wolle.
Inwzischen steht ein hübscher GMC SUV in der Garage und in zwei Wochen gibt es ein weiteres Auto mit dem Männe dann immer zur Arbeit fahren wird. Über einen Händler, den Männe am Sonntag aufsuchte, bekamen wir alles geregelt und er konnte gestern Abend schon mit dem Auto vom Hof rollen. Wenn es dann mal geregelt ist, dann geht es hier auch echt schnell. Das ist für uns eine große Erleichterung.

Ein weiteres, großes Ereignis war die Ankunft unseres Wuffs. Was hatten wir Bedenken und Ängste. Wie wird er es überstehen? Aber als er hier ankam, war er putzmunter und happy uns zu sehen. Und seitdem benimmt er sich hier, als wäre er nie irgendwo anders gewesen. Er ist eben einfach unser bester Schnuff.

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Gestern waren Lena und ich dann los und kauften Schuluniformen und alle benötigten Schulmaterialien. Ich war froh, dass wir in Begleitung von Stella und ihrer Ma waren, denn so manche Dinge waren mir gänzlich unbekannt. Aber nun haben wir alles zusammen.

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Aktuell läuft alles einen normalen, geregelten Ferienzeitablauf, Papa geht arbeiten, Lena und ich verbringen die Zeit daheim, am Pool oder unterwegs. Wir fühlen uns „angekommen“. Lena findet neue Freunde, gestern erst wieder am Pool fand sie sich nach wenigen Minuten in einem Pulk von 4 Mädchen wieder, die lustig plappernd Hand in Hand in den Pool sprangen. Ihr Englisch wird täglich besser, wir gehen davon aus, dass es in wenigen Wochen, vor allem wenn die Schule erstmal angefangen hat, erhebliche Fortschritte geben wird. Und wieder fällt der Mama ein großer Stein vom Herzen.
Die Schule hat uns eine Patenfamilie zur Seite gestellt, dort waren wir vorgestern zum Abendessen eingeladen. Wunderbare, liebe Menschen, mit denen wir einen tollen Abend verbrachten. Die Kids waren kaum zu sehen und als wir heimfahren wollten, gab es von allen nur ein „Neeeeeeiiiiiiiiiin, noch nicht“.

Nächsten Sonntag kommt Lilly her und in der kommenden Wochen fliegen wir zu viert nach Orlando und machen Disney-World unsicher. Und am 15. August kommen dann auch noch Max und Lena zu uns und dann werden wir das erste Mal seit Jahren wieder die komplette Familie unter einem Dach haben. Wir freuen uns sehr darauf und mal sehen was wir alles von deren Besuch zu berichten haben werden.

Wir sind ausgewandert, über den großen Teich, es gibt Hürden, es gibt manche Träne, es gibt Spannendes, es gibt Erfreuliches und insgesamt fühlen wir uns wohl und sind froh diesen Schritt gegangen zu sein.

Und ich bin sicher, es wird noch vieles zu Erzählen geben von allem was noch vor uns liegt. I will keep you posted!

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Es geht los

Seit gestern sind die Packer im Haus. Es wird alles ordentlich verpackt und man kann gar nicht so schnell gucken wie Zimmer um Zimmer geleert bzw. mit gepackten Kisten gefüllt wird.

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Nur noch zweimal im Haus übernachten, dann werden wir schon bei Nathalie und Emilio einfallen. Lieben Dank an Euch für das Asyl was ihr uns gewährt.

Und dann wirft noch ein großes Ereignis seinen Schatten voraus:

Morgen wird eine kleine Prinzession große 8 Jahre alt. Und das wird, auch im größten Umzugstress, gebührend gefeiert. Gottseidank gewährt uns Marraine auch dafür Unterschlupf, denn der Geburtstagskuchen wird hier morgen früh nur einem gekauften Muffin mit einer großen 8-Kerze bestehen. Aber abends gibt es dann das volle Programm inkl. Übernachtung bei der besten Freundin.

Es ist nur noch 1 Woche bis zum Abflug, es kommt immer näher, wird immer realer und bleibt trotzdem gleichzeitig auch irgendwie nicht greifbar. Das wird sich sicherlich in 7 Tagen ändern wenn wir bei 33 Grad und strahlender Sonne in Cincinnati aus dem Flieger steigen werden.

Es wird jetzt sicher mehrere kürzere Beiträge geben in den nächsten Tagen, mal sehen was alles passiert. I will keep you all posted…

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Tränen gehören dazu

Wir hatten letztes Wochenende unseren Garage Sale, der auch sehr erfolgreich war. Freitag kam Männes Schwester mit Familie an und wir haben abends nett zusammen gesessen.
Samstag morgen um 11.00h ging der Verkauf los und entgegen Männes Befürchtungen kamen tatsächlich Leute vorbei und kauften auch was. Im Laufe des Tages waren wir richtig erfolgreich und so leert sich das Haus hier mehr und mehr. Mittags kam mein Schwesterherz mit Familie noch dazu und brachten ein schönes Fässchen Füchschen Alt mit. Irgendwie leert sich sowas immer total schnell.
Mehr und mehr Freunde kamen auch dazu und so quatschten wir in der Garage, wenn es das Wetter zuließ entspannte man auf der Terrasse, fleissige Helfer bauten Möbel auseinander, rissen Tapeten ab, strichen Wände, transportierten zerlegten Möbel in die Anhänger der Käufer. Es war einfach gelungen.
Abends haben wir mit Familie und Freunden gegrillt und zusammen gesessen. Es war ein entspannter, schöner Abend.
Am nächsten Morgen Frühstück für alle und dann gab es nach und nach Verabschiedungen. Als erste fuhren Alex und Patrick, da wusste ich allerdings, die sehe ich noch mal.
Dann wurde es langsam schwieriger, als nächstes fuhr meine Schwägerin mit Familie ab. Und da gab es dann kein Halten mehr. Die Tränen flossen. So sehr ich, wir, uns auf das was vor uns liegt freuen, solche Abschiede tun verdammt weh.
Dann noch eine Weil mit dem Schwesterherz auf der Terrasse gesessen, dann war aber auch da der Moment des Abschiedes da. Noch schnell ein Foto von beiden Kindern zusammen gemacht, als wenn man damit die Zeit anhalten könnte. Aber dann war auch alles im Auto verstaut und es ging los. Und wieder kullerten die Tränen.
Abschiednehmen ist schwer, es tut weh, aber gleichzeitig ist es mit genau diesen Gefühlen auch das beste und schönste Zeichen dafür, wie viel einem seine Familie und Freunde bedeuten.

Ich bin froh dass es euch gibt, dass ich euch habe, dass ihr uns mit besten Wünschen gehen lasst und versprecht uns trotzdem nicht zu verlieren.

Tränen tun weh, aber sie sind ein Zeichen unserer Liebe und darum ist jede Träne es wert geweint zu werden.

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House Closing und unser letzter Trip vor dem Umzug

Es sind nur noch 36 Tage bis zu unserem Umzug nach Cincinnati. Und da mussten wir das Thema neue Bleibe doch endlich mal abschließen, damit wir auch ein Zuhause haben werden, wenn es am 12. Juli 2016 heißt „Bye Bye belgian Ardennes, welcome to Florence, Kentucky“

Letzte Woche Dienstag sind wir dann nach Cincinnati geflogen, los ging es in Luxemburg – Paris – Cincinnati. Der Anschluss in Paris wurde arg knapp, da wir aus LUX verspätet abflogen. Wir haben es zwar noch in den Flieger geschafft, aber wie sich in Cincinnati herausstellte, unser Gepäck leider nicht.

Nach der Landung in Cincy ging es wie immer als erstes durch Immigration, dieses Mal aber konnte ich mein Visum aktivieren. Die erste Einreise auf mein L2 Visum. Bissi aufregend war das schon.

Tja und nach diesem positiven Erlebnis kam dann der Schock: Wir wurden am Band schon erwartet, man wies uns darauf hin, dass unser Gepäck leider nicht mitgekommen sei und am nächsten Tag abends zugestellt werden würde. Suuuuuuuuuupi, wir hatten ja nur Mittwoch morgen um 11.30h den Closing-Termin für den Hauskauf und waren Beide in Jeans und T-Shirt gereist, was nach so einer Reise auch nicht mehr so taufrisch ist. Also erstmal ins Hotel gefahren, eingecheckt und dann los in die Mall. Aber wie das so ist, wenn man dringend was kaufen muss, findet man natürlich nichts. Meine Panik stieg minütlich, Männe entfernte sich ebenso minütlich mehr und mehr von mir.  Am Ende fand ich aber doch etwas, ein blaues Kleid und halboffene Schuhe, meine Turnschuhe gingen wohl nicht wirklich zum Kleid. Für Männe wurde es eine graue Hose und ein hellblaues Hemd, Gottseidank hat er auf dem Flug seinen Anzugschuhe angezogen. Unterwäsche, Strümpfe, Waschzeug, Schminkte etc. wurden auch noch schnell besorgt, wir dankten dem amerikanischen 24-Stunden Shopping Gott.
Danach noch ein nettes Steak gegessen und eine Margarita getrunken, dann aber ab ins Bett.

Am nächsten morgen wurden wir dank Jetlag natürlich früh wach, schauten noch etwas fern, tranken Kaffee (danke an die In-room Coffee machines) und machten uns dann gemütlich fertig. Nach dem Frühstück fuhren wir los zu unserer Bank. Wir mussten uns dort einen Scheck über den Eigenkapitalanteil sowie aller fälligen Gebühren und Kautionen ausstellen lassen. Einen Scheck in der Höhe hab ich noch nie mein eigen genannt. Und als Männe mir selbigen in die Handtasche steckte und meinte er passe nun noch mehr auf mich auf, wurde mir schon etwas flau. Wir mussten auch kichern, als wir im Auto den Scheck erstmal fotografierten, so als persönliches Andenken.

Wir mussten dann noch ein wenig Zeit killen und waren um 11.30h  pünklich bei unserem Termin. Dort sah ich das erste Mal auch unsere Vorbesitzer persönlich, per Mail hatten wir ja schon viel geschrieben. Ist doch immer wieder lustig wenn man sich dann persönlich kennenlernt. Wichtigstes hierbei: Wir waren uns sofort sympathisch. Dann ging die Zeremonie los, wir mussten gefühlt mind. 100 Unterschriften leisten. Kurz noch 12.00h war es dann soweit, wir waren superstolze Hausbesitzer in den Vereinigten Staaten von Amerika, oder wie Männe so schön sagt „stolze Besitzer von vielen Schulden“. Aber ganz egal, wir waren so erleichtert und happy.

Dann ginge wir nur zu zweit Essen und fuhren noch ein bisschen in der Gegend rum, schauten uns die Shoppingmöglichkeiten in Florence an und checkten in einem anderen Hotel ein. Um 16.00h fuhren wir dann zu „unserem“ Haus. Die Hausbesitzer hatten uns zum Essen eingeladen und dabei wollten wir gleich die noch nötigen Renovierungsarbeiten besprechen, ich durfte Farben aussuchen, und wir gingen durch alle weiteren technischen Unterlagen. Jan, die Dame des Hauses, machte mit mir einen Rundgang durchs Haus und dabei waren unsere Weingläser immer gefüllt. Wenn jemand meint ich sei schon immer gut bei Wein dabei, in Jan habe ich meine Meisterin gefunden. 🙂 Aber es war lustig und sehr kurzweilig. Besonder süß fand ich es, dass sie in einen Bilderrahmen in Lenas zukünftigem Zimmer, ihren Namen eingetragen hatte. Und als ich erwähnte, dass meine Mutter auf den Fotos des Hauses ein Kissen besonders bewundert hätte, schenkte sie es mir sofort und meinte ich solle es meiner Ma geben.

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Danach ging es zu Tisch, wir haben wunderbar gegessen und viel geredet und gelacht. Es war ein toller Abend, den wir um 22.00h aufgrund unserer Jetlag-Müdigkeit dann doch beenden mussten.

Die nächsten 2 Tage haben wir noch für den ein oder anderen Behördengang genutzt, haben Möbelgeschäfte gesucht und besucht und auch eine Outlet-Mall besucht, bissi shoppen kann man ja immer.

Am Freitag ging es dann schon wieder zurück, das letzte Mal zurück nach Hause in Belgien. Und bald geht es endlich ins neue Zuhause in die USA. Ich freue mich sehr darauf.

Kommendes Wochenende veranstalten wir hier einen Garage-Sale und Männes und meine Schwester kommen mit Familie, sowie einige Freunde auch. Abends wollen wir dann richtig Abschied feiern und die letzten Spirituosen leeren, die dürfen ja nicht mit. Jetzt fliegt die Zeit nur noch so und ein Termin jagt den nächsten. Es bleibt weiter spannend und aufregend.

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